| Ausgehend von den wenigen verfügbaren epidemiologischen Daten leiden etwa 25 % der Bevölkerung zumindest gelegentlich und etwa 6 % dauerhaft unter Mundgeruch. Auch Zahnärzte sind betroffen. Laut einer Umfrage der Zeitschrift ZM gaben 7 % der befragten Zahnärzte an dauerhaft unter Mundgeruch zu leiden | Zunehmend setzt sich die Erkenntnis durch, dass nicht wie häufig angenommen, eine Erkrankung des Magens die Hauptursache für den Foetor ist, sondern dass die Mundhöhle die häufigste Quelle des unangenehmen Geruchs darstellt. Die bislang verlässlichsten Daten zu Häufigkeitsverteilungen der Ursachen gehen auf Einrichtungen zurück, die spezielle Mundgeruch-Sprechstunden etabliert haben. |
| Danach ist in etwa 90 % der Fälle die Ursache des unangenehmen Geruchs in der Mundhöhle zu finden, gefolgt von Erkrankungen aus dem Hals-, Nasenund Ohrenbereich. Nur selten ist eine internistische Grunderkrankung ursächlich beteiligt. | Zur Erhebung einer gewissenhaften Anamnese und Diagnose sollte man aber mögliche Differentialdiagnosen kennen. Halitosis-Ursachen, deren Behandlung meist eine Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachdisziplinen erfordert. Trotzdem sollte der Zahnarzt der erste Ansprechpartner zur Behandlung einer Halitosis sein. |